Haustiere im Sonnenhof

»Der Hund bleibt dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.«

Ilona Marx
22. April 2016 • 4 Min. Lesezeit

Wer kennt sie nicht, die vielen Redensarten in denen unsere Verbundenheit zu Tieren zum Ausdruck kommt. Sicher, nicht jedes Tier eignet sich als Haustier, aber „wo die Liebe hinfällt“, da hilft kein Kraut.

Auch wir im Sonnenhof haben unsere „Haustiere“, und dann auch noch so gegensätzliche wie Katze und Vögel. Unsere Lissi begleitet uns nun schon seit 18 Jahren. Die Vögel sind da deutlich kurzlebiger. Auch viele unserer Mitarbeiter haben Haustiere.

Wie kommt es, dass wir Menschen uns so verbun- den fühlen mit Hund, Katz und anderem Getier? Sie sind uns Freunde, Seelentröster und oft die besten Therapeuten. Beim Streicheln schütten wir das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Dies ist ein „Antistresshormon“, welches dafür sorgt das unserer Blutdruck sinkt, die Regeneration gefördert wird und die Bindung zum Tier gefestigt wird. Es gibt Untersuchungen, die belegen, dass die Arzt- besuche von Menschen mit Haustieren um 18,5% niedriger sind, als bei Menschen ohne Haustier.

Tiere sind auch das Beste Mittel gegen Einsamkeit. Geht man mit einem Hund spazieren, findet man immer Gesprächspartner und Gleichgesinnte. Tiere lieben uns scheinbar bedingungslos. Sie können sehr treu sein, wenn man authentisch mit ihnen umgeht. Wir „sorgen“ gern, vor allem wir Frauen, und das können wir dem Tier gegenüber ausleben. Allerdings sollten wir aber unsere Tiere auch nicht „vermenschlichen“. Tiere brauchen Ordnung und Disziplin. Das sollten wir allerdings nicht verwechseln mit „Strafen“. So wir Menschen strafen verstehen und erleben, so können wir sie nicht beim Tier anwenden. Wir tragen Verantwortung für sein Wohlergehen, und selbst dies ist für uns heilsam. In diesem Sinne: kuscheln Sie weiter und bleiben Sie glücklich und gesund mit Ihren Tieren.

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